Artenschutzbrief Nr. 11.


Artenschutzbrief Nr. 10.


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Artenschutzbrief Nr. 2.

Artenschutzbrief Nr. 1.

Das deutsche Jagdrecht im Wandel der Zeit

Das heutzutage zurecht als überholungsbedürftig geltende deutsche Jagdrecht ist im Vergleich mit den Vorschriften aus den Tagen der jungen Bundesrepublik geradezu fortschrittlich. Der frühen Umweltbewegung gelang es in den 70er Jahren erstmalig, Änderungen der jagdrechtlichen Bestimmungen gegen heftige Proteste der Jägerschaft durchzusetzen. Erste Schritte in die richtige Richtung, doch an der Schwelle ins neue Jahrtausend sind wir heute wieder an einem Punkt angelangt, das immer noch verstaubte Gesetz den neuen und weitreichenden Erkenntnissen über unsere Natur anzupassen. mehr über die langsame \"Evolution\" des Bundesjagdgesetzes

Eugen Tönnis: Jagd ist nicht mehr zeitgemäß

Gänseschwarm im HavellandDie menschliche Zivilisation begann vor mehr als 10.000 Jahren im Vorderen Orient. Über Millionen Jahre hinweg waren in zottelige Wildtierfelle gewandte Altsteinzeitmenschen durch die Steppe gezogen, immer den Wildtierherden, ihrer wichtigsten Nahrungsquelle, hinterher. Wollnashorn, Mammut und eine Vielzahl anderer eiszeitlicher Tierarten hatten sie dabei ausgerottet. Nun kam cleveren Erfindergeistern die Idee, die Körner wildwachsenden Getreides vor dem Verzehr erst einmal auszusäen, um hernach umso mehr zu ernten. Der Ackerbau war erfunden. Er verbreitete sich rasch in Eurasien und Nordafrika. Die wilden Jäger wurden seßhaft, gründeten Dörfer und Städte. Rings ums Mittelmeer, in China und Indien erblühten alsbald die ersten antiken Hochkulturen. Die Jagd hatte als wichtigste Form der Nahrungsbeschaffung endgültig ausgedient und avancierte rasch zum puren Freizeitvergnügen. Der steinzeitliche Jagdtrieb ist bis heute scheinbar unausrottbar im Menschen verwurzelt. Ausleben darf ihn bei uns indes nur eine privilegierte Minderheit. Die sucht angesichts anhaltender Naturzerstörung und Faunenschwunds nach immer neuen Argumenten, ihr überkommenes Hobby zu rechtfertigen. Und dies fällt zusehends schwerer.

mehr über Eugen Tönnis´ Plädoyer für eine Reform der Jagd in Deutschland

Jagdreisen: Die blutige Spur deutscher Jäger im Ausland

Geschossene Waldsaatgänse (Anser f. fabalis)„Als ich jedoch mehr oder weniger zufällig geradewegs über mich schielte, prahlte er dort auf einem besonders starken Ast und balzte sein Liebeswerben in die Stille des werdenden Tages. (...) Der Schuß auf keine dreißig Schritt steil nach oben, ich hatte die Bockbüchsflinte am Bergstock angestrichen, ließ ihn über die Äste nach unten poltern, so er noch einmal mit den Schwingen und dann verendet war. Mitten in einem Meer blühender Seidelbaststräucher sah ich ihn liegen.“ Diese Beschreibung einer Auerhahnjagd verdankt die Welt einem Jäger aus Hessen, der in Österreich seinen ersten „Urhahn“ schoss. Was für den Jäger ein prickelndes Abenteuer darstellt, ist für viele Naturschützer unbegreiflich. Da fährt der Mann viele hunderte Kilometerin in die Steiermark, hat dort das Glück, die Balz der scheuen Auerhühner erleben zu dürfen und hat tatsächlich nichts besseres zu tun, als den Hauptdarsteller des Naturschauspiels so schnell wie möglich umzulegen. Kosten tut so ein Spaß am Ende ca. 3000,- DM inklusive Ausstopfen und Transport der Trophäe nach Deutschland. mehr über die blutigen Reisen deutscher Waidmänner

Mindestanforderungen an ein zeitgemäßes Jagdgesetz

Das Komitee gegen den Vogelmord fordert - ähnlich wie der Deutsche Naturschutzring (DNR) und der Ökologische Jagdverband (ÖJV) - eine grundlegende Reform des bundesdeutschen Jagdrechts. Die wichtigsten Forderungen an die Politik hat das Komitee in einer 10-Punkte Liste zusammengefasst. mehr über Mindestanforderungen an ein zeitgemäßes Jagdgesetz

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