Artenschutzbrief Nr. 11.


Artenschutzbrief Nr. 10.


Artenschutzbrief Nr. 9.


Artenschutzbrief Nr. 8.

Artenschutzbrief Nr. 7.

Artenschutzbrief Nr. 6.

Artenschutzbrief Nr. 5.

Artenschutzbrief Nr. 4.

Artenschutzbrief Nr. 3.

Artenschutzbrief Nr. 2.

Artenschutzbrief Nr. 1.

Vogelfang in Belgien: Justiz greift durch

Kaefig voller FinkenDie Beendigung des Vogelfangs in Belgien gehört seit der Gründung zu den Arbeitsschwerpunkten des Komitees gegen den Vogelmord. Vor fast zehn Jahren gelang dem Belgischen Vogelschutzverband und dem Komitee der Durchbruch. Der Vogelfang wurde in der Wallonie und dem deutschsprachigen Ostbelgien endlich vollkommen verboten. Doch Gendarmerie und Justiz taten sich zunächst schwer, das Verbot auch durchzusetzen. Oft genug wurden erwischte Vogelfänger und Schmuggler lediglich zur symbolischen Strafe von einem Franken (5 Pfennig) verurteilt. Diese Zeiten sind nun scheinbar vorbei, wie die folgenden Vorfälle zeigen: mehr über denillegalen Vogelfang bei unseren westlichen Nachbarn

Klettern contra Artenschutz: Kampf um einen Uhu-Brutplatz

Geschossene Waldsaatgänse (Anser f. fabalis)Ein kalter Windzug umstreicht meinen Kopf, als ich, wie in jedem Jahr, im Januar im Rurtal stehe und angestrengt in die Dämmerung hineinlausche. Immer wieder richte ich mein Fernglas auf den steil aus dem Eichenwald aufragenden Felsen. Zuerst kaum zu vernehmen, dann zunehmend lauter und HUUUU aus der Felswand zu mir herüber. Das Uhu- Männchen ruft. Nach wenigen Minuten antwortet das Weibchen aus dem Nachbarfels. Die Uhus balzen wieder, wie in jedem Jahr. Ich jubele innerlich vor Freude. mehr über den Konflikt zwischen Klettersport und Vogelschutz

Ist der Blaukopfara noch zu retten ? Die Situatuation von Ara couloni im Jahr 2000

Sein kleines und extrem unzugängliches Verbreitungsgebiet in den Bergregenwäldern Amazoniens hatte die Gebirgs- oder Blaukopfaras lange Zeit dem Zugriff von Vogelfängern und Wilderern entzogen. Doch mit zunehmender Erschließung ihres Lebensraumes wächst die Bedrohung durch den illegalen Handel. Selbst im größten Schutzgebiet Südamerikas, dem peruanischen Manu-Nationalpark, stellen Wilderer den Tieren für internationale Auftraggeber nach. mehr über den Blaukopf- oder Gebirgsara (Ara couloni)

Skandinavien: Die Jagd auf Wolf, Luchs, Vielfraß und Braunbär

"Wenn es um die Verwaltung von Walen und Raubtieren geht, tun wir, was wir für richtig halten", sprach Norwegens Ministerpräsident Jens Stoltenberg und ließ die Waffen laden. Nachdem sich im Norden Europas eine halbwegs sichere Wolfspopulation etabliert hat und in Schweden in diesem Winter erstmals die Wolfsjagd verboten wurde, rückt man Isegrimm nun im Land der Fjorde, Robbenschläger und Walfänger auf den Pelz. mehr über Skandinavien: Die Jagd auf Wolf, Luchs, Vielfraß und Braunbär

Erfolg für den Vogelschutz: Frühlingsjagd in der EU weiter verboten

Im Europaparlament in Straßburg ist eine Parlamentsinitiative des norditalienischen Abgeordneten Michl Ebner gescheitert, mit der Europas Jägern und Vogelfängern wohlgesinnte Abgeordnete zum Generalangriff auf die Europäische Vogelschutzrichtlinie geblasen hatten. Die Jagdzeit auf Zugvögel sollte bis weit in das Frühjahr hinein ausgedehnt werden. Besonders skandalös: Nicht etwa aus den klassischen Ländern der Zugvogeljagd wie Italien oder Frankreich erhielt der Antrag die meiste Unterstützung, sondern aus den Reihen von CDU/CSU. mehr über Erfolg für den Vogelschutz: Frühlingsjagd in der EU weiter verboten

Einsatz am Iseosee

Jedes Jahr im Herbst veranstaltet das Komitee gegen den Vogelmord gemeinsam mit seinen italienischen Partnerverbänden ein Zugvogelschutzcamp in den Bergen Norditaliens. Hier der Bericht eines ganz normalen Tages während des Camps 2000, es ist der 9. Oktober. Kurz vor 6 Uhr morgens wache ich in unserer Ferienbungalowsiedlung bei Sarnico von den ersten Schüssen vom nahegelegenen Iseosee auf. Gestern Abend waren noch viele Kolbenenten auf dem See, doch die kann und will niemand von den jagdbaren Arten unterscheiden. Immerhin ist es noch dunkel. Meine Gedanken werden vom Weckdienst unterbrochen. Filippo, ein Mitstreiter aus Mailand, schmettert ein fröhliches "Buon giorno". Es bleibt kaum Zeit, mit der kurzen Nacht oder dem Entenjäger zu hadern - der nächste Tag steht vor der Tür und eine weitere Aktion gegen die Vogelfänger, wie schon in den vergangenen 10 Tagen mehr über das Tagebuch aus dem Vogelschutzcamp in Italien

Ein Heim für Pechvögel: Wildvogelpflegestation Kirchwald

Die Dame am Telefon ist sichtlich besorgt. Gerade ist ein Mauerseglerjunges aus seinem Nest gefallen, direkt vor ihre Füße. "Was soll ich denn jetzt mit dem Vogel machen?" fragt sie. Für den Mitarbeiter des Komitees am anderen Ende der Leitung keine Frage: "Wir bringen ihn nach Kirchwald!". Die 1983 gegründete Wildvogel-Pflegestation Kirchwald in der Eifel ist heute die größte ihrer Art in Deutschland. mehr über Wildvogelpflege und Auswilderung

Der einsamste Vogel der Welt

Fünfzehn Jahre lang bemühten sich Naturschützer, den seltenen Spixara vor dem endgültigen Aussterben in freier Wildbahn zu bewahren - vergebens. Nun verschwand auch das letzte freilebende Exemplar. Ein Nachruf auf eine durch menschliche Gier und die Sammelleidenschaft europäischer Vogelliebhaber ausgerottete Papageienart . mehr über Der einsamste Vogel der Welt

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