Artenschutzbrief Nr. 11.


Artenschutzbrief Nr. 10.


Artenschutzbrief Nr. 9.


Artenschutzbrief Nr. 8.

Artenschutzbrief Nr. 7.

Artenschutzbrief Nr. 6.

Artenschutzbrief Nr. 5.

Artenschutzbrief Nr. 4.

Artenschutzbrief Nr. 3.

Artenschutzbrief Nr. 2.

Artenschutzbrief Nr. 1.

Jagdpolitik: Ende des Reformstaus ist in Sicht

Die politische Macht der Jägerlobby bröckelt. Internationale Naturschutzübereinkommen wie die Berner Konvention und die Europäische Vogelschutzrichtlinie sind, zwanzig Jahre nach Ihrem Inkrafttreten, immer noch nicht in nationales Recht umgesetzt worden. Doch damit ist nun Schluß. Auf Antrag des Komitees gegen den Vogelmord hat die EU-Kommission Deutschland wegen Verletzung der Vogelschutzrichtlinie vor dem Europäischen Gerichtshof verklagt. Jetzt muß die gesamte deutsche Jagdgesetzgebung auf den Prüfstand. mehr über die Klage des Komitees beim EuGH

Mehr Platz für den Spatz !

Auf vielfache Anregung werden wir ab dieser Ausgabe in jedem Artenschutzbrief eine Vogelart vorstellen, der Sie mit einfachen Mitteln rund um Haus und Garten persönlich helfen können. Beginnen wollen wir mit dem Vogel des Jahres 2002, dem Haussperling. mehr über den Vogel des Jahres 2002

Wahlkampf mit der Flinte

Der Chiemsee in Oberbayern gehört zu den bedeutendsten Feuchtgebieten Süddeutschlands. Folglich ist er auch EU-Vogelschutzgebiet, FFH-, RAMSARund obendrein auch noch Naturschutzgebiet. Eigentlich also bestmöglich geschützt. Das haben wohl auch die Kormorane gedacht, die hier 1994 - erstmals nach ihrer fast bundesweiten Ausrottung - zur Brut schritten. Und tatsächlich wuchs die Kormorankolonie mit den Jahren auf stolze 150 Paare. mehr über Edmund Stoiber und die Kormorane

Havelberger Nächte sind lang

Wie immer im Spätherbst verbringen wir mehrere Wochenenden in den Rast- und Überwinterungsgebieten an Elbe und Havel, um die Einhaltung der Jagdbeschränkungen auf Wasservögel zu überwachen. Morgens und abends, wenn die Vögel in der Nähe der Schlafgewässer auftauchen, ist die Zeit der Jagd. Und dann sind auch wir vor Ort, um den Tieren durch unsere bloße Anwesenheit den ihnen zustehenden Mindestschutz zu gewähren. So war es auch am ersten Novemberwochenende im letzten Jahr. mehr über die illegale Jagd in Brandenburg und Sachsen-Anhalt

Quo vadis Italia?

Über Jahre hinweg haben Italiens Jäger nur Rückzugsgefechte geführt. Drastische Beschränkungen der Jagdzeiten, das weitgehende Verbot des Vogelfangs, immer neue Reservate sowie drakonische Strafen bei Verstößen gegen die Schutzbestimmungen haben die Zahl der Jagdscheininhaber innerhalb von wenigen Jahren von 2,4 Millionen auf weniger als 700.000 gedrückt. Doch jetzt wittern die Jäger erstmals wieder Morgenluft. Einflußreiche Abgeordnete der neuen römischen Regierung unter Silvio Berlusconi versuchen mit Vehemenz, die naturschutzpolitischen Erfolge der letzten Jahre zu demontieren. Dagegen wehren sich das Komitee gegen den Vogelmord und seine italienischen Partnerorganisationen bislang erfolgreich. mehr über die geplante Ausweitung der Vogeljagd in Italien

Greifvogelhandel und -aushorstung in Deutschland

Habicht (Accipiter gentilis)Von Falknern wird immer wieder behauptet, daß Greifvogelaushorstungen in Deutschland nicht mehr vorkommen, weil der Bedarf der Jäger durch Zucht gedeckt wird und die Zuchttiere erschwinglich sind. Falknerorganisationen verweisen auf ihre Zuchterfolge und auf die angeblich geringen Preise. Ein aktueller Fall in Ostdeutschland zeigt dagegen wieder einmal in erschreckender Weise, in welchem Umfang Greifvögel auch in Deutschland illegal ausgehorstet werden. Er bestätigt Greifvogelschützer und ihre Aussagen, daß der illegale Handel weiterhin einen erheblichen Umfang hat und eine Bedrohung für viele Arten darstellt. mehr über Greifvogelhandel und -aushorstung in Deutschland

Feuer frei zur Schonzeit

Deutschlands Jagdfunktionäre und die Jagdpresse fühlen sich immer wieder dazu berufen, die 350.000 bundesdeutschen Waidmänner über die von Bundesland zu Bundesland unterschiedlichen Jagd- und Schonzeiten zu informieren. So soll verhindert werden, daß aus purer Unwissenheit Tiere während der Schonzeit getötet werden - eine an sich lobenswerte Absicht. Der einzige Schönheitsfehler: Die Angaben sind oft nicht korrekt. mehr über falsche Schonzeitangaben in der Jagdpresse

Ausverkauf auf hoher See

Eine der größten Umweltkatastrophen unserer Zeit findet täglich unter unseren Augen statt und bleibt doch fast unbemerkt. Die Tiere, die die zentrale Rolle in dem Drama spielen, können nicht singen, sind nicht niedlich und in lebendigem Zustand praktisch unsichtbar: Fische. Mit der Ausbeutung der Fischbestände durch die Industrienationen geht eine global um sich greifende Naturzerstörung einher, die schon lange nicht mehr nur die Kiemen- und Flossenträger betrifft. mehr über den Raubbau am Ökosystem Meer

159520 Besucher seit 20.04.2004.

Nach oben.