Artenschutzbrief Nr. 11.


Artenschutzbrief Nr. 10.


Artenschutzbrief Nr. 9.


Artenschutzbrief Nr. 8.

Artenschutzbrief Nr. 7.

Artenschutzbrief Nr. 6.

Artenschutzbrief Nr. 5.

Artenschutzbrief Nr. 4.

Artenschutzbrief Nr. 3.

Artenschutzbrief Nr. 2.

Artenschutzbrief Nr. 1.

20 Jahre Vogelschutzcamp in Norditalien

Komiteemitarbeiter mit eingesammelte Bogenfallen in NorditalienIm Oktober 1983 hatte das Komitee gegen den Vogelmord seine Partnerverbände zu einer Demonstration gegen den Vogelfang in Belgien eingeladen. Aus Mailand waren Mitglieder der Lega Abolizione Caccia (LAC) angereist und hatten einen archetto - eine Bogenfalle für Singvögel - im Gepäck. Das herumgereichte Fanggerät beflügelte sehr bald die Phantasie. Die Idee: Naturschützer aus Deutschland fahren nach Italien und zerstören die grausamen Fallen. Wo genau sie zu finden waren, wußten auch die Italiener nicht richtig und ob es dort überhaupt viele geben würde, war auch ungewiß. mehr über 20 Jahre Vogelschutzcamp in Norditalien

Schwalben: Ungeliebte Untermieter

Rauchschwalbe am NestDas muntere Zwitschern Dutzender auf Telefonleitungen sitzender Schwalben ist vielerorts selten geworden. Besonders in den Städten sind die Frühlingsboten inzwischen rar. Aber auch in ländlichen Regionen droht den Vögeln immer mehr Ungemach. Weil ihnen der Kot der jungen Schwalben ein Dorn im Auge ist, greifen immer mehr Hausbesitzer zum Besenstiel, um die Lehmnester der Vögel illegal zu entfernen. mehr über den Schutz von Rauch- und Mehlschwalben

Jagd & Hund 2005: Mit der Flinte um die Welt

Geschossene Waldsaatgänse (Anser f. fabalis)Obwohl sie in Deutschland strengen Vermarktungsverboten unterliegen, werden auf der Dortmunder Messe Jagd & Hund jedes Jahr unzählige geschützte Wildtiere in Form von Abschußlizenzen verkauft. Jagdreiseveranstalter aus aller Welt vermarkten und präsentieren hier sogenannte Erlebnisreisen, deren Höhepunkt der Abschuß exotischer Tierarten im Ausland ist. Ob Elefanten und Löwen in Afrika, Luchse in Estland, Pumas und Enten in Argentinien oder Kampfläufer und Wölfe in Rußland - das Angebot für Säugetier- und Vogeljäger ist reichhaltig und international. Nach Meinung von Jochen Borchert, Mitglied des Bundestages und Präsident des Deutschen Jagdschutzverbandes, stellt die Messe darüber hinaus auch ein wichtiges Forum für die Außendarstellung der Jagd in Deutschland dar. Für den Artenschutzbrief hat sich Axel Hirschfeld in den Westfalenhallen umgesehen, wo die Jagd & Hund in diesem Jahr vom 25. bis zum 30. Januar ihre Pforten geöffnet hatte. mehr über Deutschlands größte Jagdmesse

Sardinien: Beim Vogelschutzcamp werden 29.500 Fangschlingen zerstört

Mitarbeiter des Komitees bei der ArbeitIm Süden Sardiniens werden jedes Jahr Hunderttausende überwinternde Zugvögel Opfer einer egoistischen Leidenschaft: Erwürgt in feinen Schlingfallen werden sie von Wilderern teuer an Restaurants und private Abnehmer verkauft und anschließend verspeist. Das Komitee gegen den Vogelmord ist mit seinen italienischen Partnerverbänden seit 1998 vor Ort, um den tierquälerischen Vogelmord zu bekämpfen. Im vergangenen November und Dezember haben wieder mehr als 30 ehrenamtliche Vogelschützer aus Deutschland und Italien an unseren Einsätzen gegen die Wilderei auf Sardinien teilgenommen. In enger Zusammenarbeit mit der Forstpolizei haben sie dabei rund 29.000 illegale Vogelschlingen sowie ein Dutzend Fallen zum Fang der vom Aussterben bedrohten sardischen Hirsche abgebaut und zerstört. mehr über den Einsatz im Norden Sardiniens

Das Schicksal des Uhus in Deutschland

Uhu (Bubo bubo), (c) NABU BONNMitte der 1960er Jahre war der Uhubestand in Deutschland auf zerstreute Reliktvorkommen in Bayern, Thüringen und Sachsen zusammengeschmolzen, in den nordwestlich angrenzenden Beneluxstaaten war er gänzlich ausgerottet. Auch in Skandinavien und vielen anderen Regionen Europas stand es um das Überleben der größten Eule Europas schlecht. Dem Einsatz zahlloser ehrenamtlicher Mitarbeiter ist es zu danken, dass der Uhu rund 40 Jahre später wieder in allen Bundesländern, in Luxemburg, Belgien, Dänemark – und seit einigen Jahren sogar wieder in den Niederlanden heimisch ist. 2005 ist er der „Vogel des Jahres“. mehr über Europas größte Eule

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