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13. CITES-Vertragsstaatenkonferenz: Fazit und Zusammenfassung (16.10.2004)

München / Bangkok. Die am vergangenen Donnerstag in Bangkok zu Ende gegangene 13. Konferenz des Washingtoner Artenschutz- übereinkommens (WA) hat vielen bedrohten Tieren besseren Schutz gebracht: Nach Angaben von Pro Wildlife gab es eine deutliche Absage an den Handel mit Walfleisch. Die großen Gewinner sind außerdem der Weiße Hai, das Tropenholz Ramin, verschiedene Papageienarten und Reptilien, deren Handel auf der Konferenz stark eingeschränk bzw. für verboten wurde.

Entsprechend positiv ist die Gesamtbilanz der Naturschutzverbände. Bei der aktuellen Konferenz hatte oftmals die ökologische Vernunft über den Profit gesiegt. Auch eine weitere Freigabe des Handels mit Elfenbeinstoßzähnen konnte verhindert werden. Allerdings kritisieren die Artenschützer die kontraproduktive Entscheidung, den Handel mit Elfenbeinschnitzereien für Touristensouvenirs zu genehmigen.  „Die EU hat diese Entscheidung in letzter Minute ermöglicht und damit eine besonders üble Rolle gespielt. Die Sorgen vieler afrikanischer Länder um ihre Elefanten wurden schlichtweg ignoriert“, so Freyer. Weitere Wermutstropfen für die Artenschützer: Die Afrikanischen Löwen hätten dringend einen höheren Schutzstatus gebraucht. Und die Freigabe von Jagdquoten für vom Aussterben bedrohte Nashörner sei schlichtweg ein Skandal

Gewinner der Artenschutz-Konferenz 2004 sind u.a.:

 

Verlierer der Artenschutz-Konferenz 2004 sind u.a.:

* Anhang I = absolutes Handelsverbot; Anhang II = Erfassung und Regulierung des internationalen Handels

18.10.2004 11:33:42



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