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und Links zu Vogel- und Artenschutzprojekten in Deutschland und Europa. artenschutzbrief.de ist ein Projekt des Komitees gegen den Vogelmord e.V.
Rom. Neben mehreren Millionen Singvögeln sollen nach dem Willen der Regierung in Italien in Zukunft auch Hunderttausende Goldregenpfeifer, Wildgänse und Birkhühner geschossen werden. Das sieht eine von Ministerpräsident Silvio Berlusconis Partei “Forza Italia“ erarbeitete Neufassung des italienischen Jagdgesetzes vor, die Anfang Februar im Parlament zur Abstimmung gebracht werden soll. Neben der Erhöhung der Zahl der jagdbaren Arten von 48 auf 54 beinhaltet der Gesetzesentwurf auch eine erhebliche Ausweitung der Jagdzeit für Singvögel (bis Mitte Februar) sowie die Abschaffung der Strafbarkeit für Jäger, die beim Abschuß oder Fang geschützter Arten erwischt werden mehr über Berlusconi will Wilderei zum Kavaliersdelikt erklären lassen (01.02.2005)
Erfolg für Vogelschutz in Sardinien: Beim Antiwilderercamp des Komitees gegen den Vogelmord und seiner Partnerverbände gegen Wilderei in Sardinien wurden von Ende November bis Mitte Dezember 2004 rund 28.900 illegale Roßhaarschlingen für den Vogelfang sowie rund drei Dutzend Schlingen zum Fang der bedrohten sardischen Hirsche eingesammelt und zerstört. Nach Schätzungen des Komitees ersticken in den mit den mit Früchten beköderten Roßhaarschlingen allein auf Sardinien pro Jahr rund eine Million Drosseln, Rotkehlchen, Finken und Grasmücken. Die gefangenen Tiere werden anschließend für 10-20 pro Stück teuer an Restaurants und Gourmets weiter verkauft.
mehr über Sardinien: Naturschützer zerstören 29.000 Vogelfallen (15.01.2004)
München. Bei einer Routinekontrolle mit einem Röntgengerät stießen Zöllner auf dem Münchener Flughafen auf vier Koffer, die randvoll mit streng geschützten Singvögeln gefüllt waren. Im Gepäck eines 40jährigen Italieners, der von Rumänien nach Norditalien unterwegs war, entdeckten die Beamten exakt 2101 tote Wiesenpieper, fein säuberlich gestapelt und verpackt in Plastiktüten. Nach Informationen des Bonner Komitees gegen den Vogelmord sollten die Tiere in Venedig illegal in einem Restaurant an Gourmets verkauft werden. mehr über Grausiger Fund: Zoll entdeckt Koffer voller Singvogelleichen (03.12.2004)
Potsdam/Schwerin. Zehntausenden arktischen Wildgänsen in den großen Schutzgebieten zwischen Ostsee und Havel droht in den nächsten Wochen der Abschuß. Anläßlich der Eröffnung der Jagdsaison auf Wildgänse am 1.November kündigte das Komitee gegen den Vogelmord an, auch in diesem Jahr wieder großflächige Kontrollen der Vogeljagd durchzuführen. Schwerpunkt der Aktionen sind in diesem Jahr die international bedeutenden Schlaf- und Rastplätze der Zugvögel in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, wo sich nach Angaben der Vogelschützer vielerorts ein regelrechter Schießtourismus entwickelt habe. mehr über Naturschützer machen gegen Gänsejagd-Safaris mobil (29.10.04)
München / Bangkok. Die am vergangenen Donnerstag in Bangkok zu Ende gegangene 13. Konferenz des Washingtoner Artenschutz- übereinkommens (WA) hat vielen bedrohten Tieren besseren Schutz gebracht: Nach Angaben von Pro Wildlife gab es eine deutliche Absage an den Handel mit Walfleisch. Die großen Gewinner sind außerdem der Weiße Hai, das Tropenholz Ramin, verschiedene Papageienarten und Reptilien, deren Handel auf der Konferenz stark eingeschränk bzw. für verboten wurde. mehr über die 13. CITES-Vertragsstaatenkonferenz
Valetta. Weil sie illegal auf durchziehende Schwäne geschossen haben, müssen zwei maltesische Jäger für mehr als ein halbes Jahr ins Gefängnis. Wie das Komitee gegen den Vogelmord heute mitteilte, wurden die beiden 42 und 33 Jahre alten Brüder gestern von einem Gericht in Maltas Hauptstadt La Valetta zu Freiheitsstrafen von einem halben Jahr bzw. 3 Monaten ohne Bewährung verurteilt. mehr über Malta: Gefängnisstrafe für Vogel-Wilderer (15.10.2004)
Bonn/ Rom. Kurz vor dem offiziellen Beginn der Jagdsaison haben in Italien zahlreiche Regionen den Abschuß und Fang von mehreren Millionen nach EU-Recht streng geschützten Zugvögeln erlaubt. So dürfen nach Angaben des Bonner Komitees gegen den Vogelmord e.V. allein im Veneto vom 19.September bis Ende Dezember ganz offiziell bis zu 6 Millionen Stare, 2,4 Millionen Buchfinken, 1,2 Millionen Bergfinken sowie mehr als 12 Millionen Sperlinge geschossen werden. Ein entsprechendes Regionalgesetz wurde im August von Silvio Berlusconis Partei Alleanza Nazionale im Regionalparlament von Venedig vorgelegt und verabschiedet. mehr über Italien gibt 21 Millionen streng geschützte Singvögel zum Abschuß frei (17.09.2004)
Pressemeldung des Komitees gegen den Vogelmord e.V. vom 31.8.2004
Bonn/Valetta. Während uns in Deutschland gerade die ersten Zugvögel wie z.B. Störche und Schwalben in Richtung Winterquartier verlassen, haben Vogelfänger Maltas Küste bereits in eine tödliche Falle für sie verwandelt. Ab Morgen dürfen auf Malta nach Angaben des Bonner Komitees gegen den Vogelmord ganz offiziell mehr als 6000 bis zu 50 Quadratmeter große Fangnetze für den Fang von Singvögeln, Turteltauben und Goldregenpfeifern aufgestellt werden. mehr über Feuer frei auf Zugvögel: Auf Malta beginnt die Jagdsaison (30.08.2004)
Ob geschmuggelte Gorillas und Schimpansen aus Afrika, frisch gewilderte Aras aus Peru oder Komodowarane aus Südamerika - Viktor Franck konnte fast alles liefern. 2001 bekam er dafür die Quittung: 3 Jahre Haft ohne Bewährung lautete derzeit das Urteil des Landgerichtes Frankfurt am Main. Die höchste Strafe, die je in Deutschland für Straftaten im Bereich Artenschutz verhängt wurde. Der Skandal: Franck konnte sich kurz vor seiner Inhaftierung absetzen und ist seitdem auf der Flucht. mehr über die illegalen Tiergeschäfte des Victor Franck
Düsseldorf/Köln Wie Ermittlungen des Zollfahndungsamts Essen – Dienstsitz Köln - ergaben, versuchte ein niederländischer Großhändler im April über den Flughafen Düsseldorf eine Luftfrachtsendung aus Kenia mit 800 kg artgeschützen Korallen abfertigen zu lassen. Doch aufmerksame Zöllner vom Zollamt Flug-hafen machten ihm einen Strich durch die Rechnung, sie entdeckten bei einer Überprüfung anstatt der von ihm angemeldeten 30 Kartons „Aquariensteine“ lebende und einfuhrverbotenen Steinkorallen. mehr über Größter Korallenschmuggel in NRW aufgedeckt (6.5.2004)
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