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und Links zu Vogel- und Artenschutzprojekten in Deutschland und Europa.

artenschutzbrief.de ist ein Projekt des Komitees gegen den Vogelmord e.V. 



Malta: Kürzung der Jagdzeiten für Zugvögel (12.09.2005)

Stieglitz (Carduelis carduelis)Die Proteste deutscher und belgischer Vogelschützer gegen die Frühlingsjagd auf Malta zeigen erste Erfolge. Die maltesische Regierung hat Ende August 2005 im Rahmen einer Änderung des Jagdrechts die Fangzeiten für einige Singvögel erheblich gekürzt. Wie das Bonner Komitee gegen den Vogelmord mitteilte ist das Ende der Saison für den Fang von 7 Finkenarten mit großen Schlagnetzen vom ehemals 10. April auf den 31. Januar verlegt worden. Für die vom Fang betroffenen Erlenzeisige, Hänflinge, Buchfinken, Girlitze, Kernbeisser, Stieglitze und Grünfinken bedeutet dies eine erhebliche Kürzung der am 1.Oktober beginnenden Fangzeit um rund 70 Tage. mehr über Malta: Kürzung der Jagdzeiten für Zugvögel (12.09.2005)

Vogelgrippe & Wasservogeljagd: Eine Risikoanalyse (20.08.2005)

Das Ende des Vogelzuges: Abgeschossene Blässgans (Anser albifrons)Vogelschützer warnen vor dem Risiko einer Übertragung der asiatischen Vogelgrippe bei der Wasservogel- und Schnepfenjagd in Deutschland. So dürfen in Deutschland ab dem 1.September wieder insgesamt 23 Zugvogelarten bejagt werden, von denen insbesondere Saat- und Blessgänse, Krickenten sowie Waldschnepfen direkt aus ihren russischen Brut- und Rastgebieten nach Deutschland kommen. mehr über eine mögliche Übertragung der Vogelgrippe bei der Wasservogeljagd

Kormoran-Massaker an der Ostsee (04.07.2005)

Vogelmord: Abgeschossener Kormoran im Anklammer StadtbruchSkandal an der Ostseeküste. Im international bedeutsamen Naturschutzgebiet „Anklamer Stadtbruch“ bei Greifswald haben Fischer und Jäger in der vergangenen Woche ein regelrechtes Massaker in Deutschlands größter Kormoran-Kolonie veranstaltet. Wie das Komitee gegen den Vogelmord e.V. am Freitag berichtete, seien bei der Aktion etwa 6000 Tiere, darunter vor allem flugunfähige Jungvögel, getötet worden. mehr über die Vernichtung von Deutschlands größter Kormorankolonie

Wirbel um deutschen Vogelschmuggler (30.06.2005)

Bonn/Oslo. Obwohl er von der norwegischen Polizei mit mehr als 110 frisch gewilderten Vogeleiern und 18 Jungvögeln erwischt wurde, darf ein Vogelhändler aus Nordrhein-Westfalen weiter ungehindert angebliche Zuchterfolge von europäischen Wildvögeln verkaufen. mehr über den Vogelschmuggel erfahren sie hier

Mit Besenstielen gegen Mehlschwalben (20.06.2005)

Geschossene Waldsaatgänse (Anser f. fabalis)Bonn. Trotz strenger Schutzbestimmungen werden in Deutschland jedes Jahr mehrere Tausend Schwalbenküken von putzwütigen Hausbesitzern getötet, denen die Kothaufen der Vögel ein Dorn im Auge sind. „Da werden innerhalb von Minuten ganze Kolonien samt Nachwuchs sprichwörtlich weggefegt“ ärgert sich Heinz Schwarze vom Komitee gegen den Vogelmord aus Bonn. Allein in den letzten zwei Monaten sind dem Komitee nach eigenen Angaben Dutzende Fälle von Nestzerstörungen aus dem ganzen Bundesgebiet gemeldet worden. mehr über Mit Besenstielen gegen Mehlschwalben (20.06.2005)

Wildvögel gehören in die Wildnis! Kampagne gegen Vogelimporte in die EU (31.03.2005).

Blaugelbe Aras (Ara ararauna) bei einem Exporteur im südamerikanischem Suriname (C) Axel HirschfeldDamit ein Hauch von Exotik auch durch deutsche Wohnstuben weht, sind weltweit Tierfänger unterwegs, um Nachschub für Tierimporteure in der EU zu besorgen. Der Handel mit sogenannten „Ziervögeln“ ist dabei besonders lukrativ. Vorsichtige Schätzungen gehen von jährlich mehr als 10 Millionen Wildvögeln aus, die weltweit für Händler, Sammler und Zoos gefangen werden. Hauptumschlagplatz: die Europäische Union. mehr über den tierqälerischen Handel und was Sie dagegen tun können...

Malta: Frühlingsjagd eröffnet - EU entsendet Inspektorenteam (27.03.2005)

Geschossener Mauersegler und Rauchschwalbe auf Malta Valetta. Obwohl sie in Deutschland seit Jahren immer seltener werden, eröffnet in Malta am Karfreitag wieder die Frühlingsjagd auf heimkehrende Zugvögel. Insgesamt sind in diesem Jahr auf der Mittelmeerinsel wieder 39 verschiedene Zugvogelarten zum Abschuß freigegeben, von denen nach Angaben des Bonner Komitees gegen den Vogelmord rund die Hälfte in Deutschland auf den Roten Listen geführt werd mehr über Malta: Frühlingsjagd eröffnet - EU entsendet Inspektorenteam (27.03.2005)

Rund 1,4 Tonnen illegalen Kaviar verschoben (17.03.2005)

Köln/Hannover/Frankfurt. Informationen der französischern Zollfahndung über einen vereitelten Schmuggel von feinstem Beluga-Kaviar über Frankreich nach Großbritannien im Juli letzten Jahres waren der Auslöser für Ermittlungen in Deutschland. Ein 43 Jahre alter Geschäftsmann aus Hannover war in Frankreich mit 37 Kilogramm geschmuggelten Kaviar aufgefallen. Zur Legalisierung seines Geschäftes benutze er alte Kopien von CITES-Genehmigungen der Naturschutzbehörden, die auf fremde Firmen ausgestellt waren. mehr über den illegalen Handel mit den teuren Stör-Eiern

Neuer Internet-Service für Touristen (17.03.2005)

Geschossene Waldsaatgänse (Anser f. fabalis)Auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) wurde heute das
Informationsangebot www.artenschutz-online.de von Zollverwaltung und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) vorgestellt. Unter dem Motto Artenschutz im Urlaub können sich Touristen künftig präzise und stets aktuell im Internet über geschützte Tiere und Pflanzen oder daraus hergestellte Produkte informieren. mehr über das neue Informationsportal von BfN und ZKA

Protestaktion gegen den stummen Frühling (02.03.2005)

Jedes Jahr wiederholt sich das beeindruckende Schauspiel des Vogelzug es. Millionen von Singvögeln machen sich auf den Weg vom afrikanischen Winterquartier in unsere Wälder, Parks und Gärten. Auf halber Strecke zwischen Sizilien und Tunesien gelegen, gehören die maltesischen Inseln zu den wichtigsten Rastplätzen der europäischen Zugvogelwelt. Im Frühling rasten hier Greifvögel, Kiebitze und Reiher ebenso wie Pirole, Nachtigallen, Drosseln und zahlreiche Finkenarten. Vor allem bei schlechtem Wetter ist die Insel die einzige Möglichkeit für die Zugvögel, auf ihrem langen Rückflug einen Zwischenstop einzulegen.Doch was einst eine sichere Zuflucht war, ist längst zu einer tödlichen Falle geworden. mehr über die Protestaktion gegen den Vogelmord auf Malta

Berlusconi will Wilderei zum Kavaliersdelikt erklären lassen (01.02.2005)

bergfinkRom. Neben mehreren Millionen Singvögeln sollen nach dem Willen der Regierung in Italien in Zukunft auch Hunderttausende Goldregenpfeifer, Wildgänse und Birkhühner geschossen werden. Das sieht eine von Ministerpräsident Silvio Berlusconis Partei “Forza Italia“ erarbeitete Neufassung des italienischen Jagdgesetzes vor, die Anfang Februar im Parlament zur Abstimmung gebracht werden soll. Neben der Erhöhung der Zahl der jagdbaren Arten von 48 auf 54 beinhaltet der Gesetzesentwurf auch eine erhebliche Ausweitung der Jagdzeit für Singvögel (bis Mitte Februar) sowie die Abschaffung der Strafbarkeit für Jäger, die beim Abschuß oder Fang geschützter Arten erwischt werden mehr über Berlusconi will Wilderei zum Kavaliersdelikt erklären lassen (01.02.2005)

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