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und Links zu Vogel- und Artenschutzprojekten in Deutschland und Europa. artenschutzbrief.de ist ein Projekt des Komitees gegen den Vogelmord e.V.
Obwohl sich das Komitee gegen den Vogelmord in erster Linie dem Schutz von Vögeln verschrieben hat, verurteilt unser Verband den Abschuss von Bruno auf das Schärfste. Alternativmaßnahmen wie z.B. Vergrämung, Fang oder sendergestützte Überwachung wurden nach Ansicht des Komitees nur halbherzig verfolgt. Der nun stattfindende, unwürdige Streit um den Standort des ausgestopften Bärenkadavers ist ein peinliches Possenspiel, das zeigt, welchen Stellenwert der Tier- und Artenschutz in Deutschland hat. mehr über Bruno
Der NABU kritisiert scharf den Abschuss des Braunbären „Bruno“, der heute Morgen gegen 4:50 Uhr von drei Jägern im Rotwandgebiet oberhalb des Spitzingsees erschossen worden war. „Damit ist den Arten- und Wildtierschutzbemühungen in Deutschland im wahrsten Sinne des Wortes ein Bärendienst erwiesen worden“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Die Behörden hätten beim ersten in Bayern eingewanderten Bären besonnener reagieren und nicht gleich in Panik verfallen dürfen. „Im Fußball sind wir auf dem Wege Weltmeister zu werden, im Naturschutz sind wir aber nur Kreisklasse“, so der NABU-Präsident. Auf internationaler Ebene kämpfe man für den Schutz bedrohter Arten wie Tiger, Elefant und Nashorn, schaffe es aber nicht, mit dem ersten Bären in Deutschland klarzukommen.
mehr über Brunos Tod
Brüssel. Im Kampf gegen die unsägliche Frühlingsjagd und den Finkenfang auf Malta kann ein wichtiger Etappensieg für den Vogelschutz verbucht werden. Auf seiner Sitzung am 20.Juni 2006 hat der Petitionsausschuss des Europäischen Parlamentes die vom Komitee und dem Königlich-Belgischen Vogelschutzbund eingereichte Petition gegen die Ausnahmegenehmigungen (derogations) der EU für die Maltesische Jagdpraxis ausführlich beraten. Im Mai war Martin Libicki, der Vorsitzende des Ausschusses, eigens nach Malta gereist, um sich vor Ort ein Bild von der Situation zu machen. mehr über die politischen Entwicklungen in Sachen Vogeljagd auf Malta
Brüssel. In der belgischen Provinz Flandern haben Abgeordnete des Regionalparlamentes einen Antrag auf Wiedereinführung des Vogelfangs gestellt. Der Fang von Finken zur Käfighaltung war ein belgischer Volkssport, bis er 1993 endgültig verboten wurde. Mit dem Argument, die seither gezüchteten Vögel würden nicht schön genug singen, sollen nun wieder Netze für den Fang von Buchfinken gestellt werden! Gemeinsam mit unseren belgischen Partnern von Vogelbescherming Vlaanderen hat das Komitee gegen den Vogelmord eine Protesaktion gestartet.
mehr über die Online-Aktion gegen den Vogelfang
Potsdam. Das Internetauktionshaus Ebay lässt ab heute die Versteigerung von Elfenbein und Elfenbeingegenständen nur noch zu, wenn die Einhaltung der artenschutzrechtlichen Bestimmungen nachgewiesen wird. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel begrüßte, dass Ebay nun ausdrücklich die Einhaltung des Artenschutzrechtes von seinen Kunden einfordert. Ebay reagiert damit auf wiederholte Vorwürfe aus der Öffentlichkeit, der anonyme Internethandel biete ein Schlupfloch für den illegalen Handel mit geschützten Tier- und Pflanzenarten.
mehr über Elfenbein bei Ebay
Großbritanniens berüchtigster Vogeleier-Dieb ist tot. Der 63jährige Colin Watson starb, als er beim Klettern auf einem Baum in zwölf Metern Höhe das Gleichgewicht verlor. Dies meldete die britische Presse am Samstag. Seine Familie behauptet, dass Watson auf der Lärche nahe der mittelenglischen Gemeinde Campsall nur fotografieren wollte. mehr über den Fall (sic) aus dem Vereinigten Königreich
Die Jagd mit abgerichteten Falken ist in der Golfregion seit jeher ein Hobby der Reichen und Mächtigen. Experten schätzen den jährlichen Falkenverbrauch der Scheichs, die für besonders prestigeträchtige Tiere schon einmal Schecks mit sechsstelligen Dollarbeträgen unterschreiben, auf mehr als 10.000 Tiere pro Jahr. Da Zuchterfolge und legale Importe diesen hohen Bedarf nicht abdecken, geraten weltweit wilde Falkenpopulationen in das Visier von Wilderern. Allen internationalen Schutzbemühungen zum Trotz ist das Beschaffen illegaler Wildfänge mittlerweile ein Multi-Millionengeschäft für ein internationales Netzwerk von dubiosen Züchtern, Schmugglern und Geschäftemachern geworden. mehr über den Handel mit Jagdfalken im Nahen Osten
Mexiko-Stadt. Am Karsamstag ist auf dem Flughafen von Mexiko-City ein deutscher Tierschmuggler mit 95 artgeschützten Vögeln im Handgepäck aufgeflogen. Bei seiner anschließenden Festnahme durch die mexikanische Polizei erlitt der extrem nervöse 55jährige einen Herzinfarkt und musste ärztlich behandelt werden. mehr über den Aufgriff in Mexiko
Bonn. Nach Informationen des Komitees gegen den Vogelmord verdichten sich zur Zeit Hinweise auf den illegalen Fang von überwinternden Schelladlern (Aquila clanga) am Persischen Golf. Wie das Komitee erfahren hat, wurden in den Jahren 2000 und 2001 durch einen belgischen Greifvogelhändler insgesamt 10 angeblich nachgezüchtete Schelladler aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) nach Belgien exportiert. Als „Zuchtstation“ wird in den Exportpapieren ein Falkenhof des Scheichs Abdul Aziz al-Qasimi, dem Gouverneur von Sharjah und Mitglied des Königshauses, genannt. So weit so gut. Bei der Erteilung der Einfuhrgenehmigungen haben die belgischen Behörden jedoch etwas Entscheidendes übersehen: Schelladler wurden bis dato weltweit noch nie nachgezüchtet. mehr über die vermutlichen Adler-Deals
Bonn. Trotz Jagdverboten und Angst vor der Vogelgrippe ist in Südeuropa die Frühlingsjagd auf heimkehrende Zugvögel in vollem Gange. Wie das Bonner Komitee gegen den Vogelmord berichtet, sind in den vergangenen Wochen auf Malta, Zypern und in Italien wieder zahlreiche Fälle von Wilderei und illegalem Singvogelfang bekannt geworden. So entdeckten vom Komitee unterstützte Jagdaufseher des WWF am 17.März eine aus 25 Netzen mit jeweils 10 Meter Länge aufgebaute Fanganlage für Singvögel in der Provinz Brescia (Südalpen). Bei der anschließenden Durchsuchung im Hause des Wilderers wurde mit Unterstützung der Carabinieri weiteres Fanggerät sowie eine Gefriertruhe mit rund 500 eingefrorenen Singvögeln, darunter 100 Zeisige, 60 Rotkehlchen, 60 Mönchsgrasmücken sowie zahlreiche Drosseln, sichergestellt. mehr über die illegale Frühlingsjagd auf Zugvögel
Bonn/Malaga. Der mit internationalem Haftbefehl gesuchte deutsche Tierhändler Victor Franck aus Seibersbach (Rheinland Pfalz) ist Ende vergangener Woche in Südspanien verhaftet worden. Damit endet eine spektakuläre fünfjährige Verfolgungsjagd, bei der sich der Gesuchte immer wieder dem Zugriff der Behörden entziehen konnte. Franck, den in Deutschland wegen illegalen Tierhandels eine mehrjährige Gefängnisstrafe erwartet, hatte sich kurz nach seiner Verurteilung im Januar 2001 ins Ausland abgesetzt. Der Zugriff in der Region Malaga erfolgte, nachdem die spanische Polizei einen Hinweis aus Deutschland erhalten hatte. mehr über die Festnahme in Malaga
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