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und Links zu Vogel- und Artenschutzprojekten in Deutschland und Europa. artenschutzbrief.de ist ein Projekt des Komitees gegen den Vogelmord e.V.
Villeneuve-les-Avignon/Bonn. Am Wochenende wird im französischen Zentralmassiv wieder die Singvogeljagd mit Steinquetschfallen eröffnet. Eine Falle besteht aus einer kiloschweren Kalksteinplatte, die mit einer Konstruktion aus kleinen Ästen aufgestellt und mit Beeren beködert wird. Vögel, die davon fressen wollen, berühren die Stöckchen und werden unter der herabfallenden Platte begraben. Opfer dieser steinzeitlichen Jagdmethode sind vor allem Drosseln und Buchfinken, aber auch gefährdete Arten wie Wiesenpieper, Feldlerchen und Blaumerlen werden erbeutet. Nach Schätzungen des Bonner Komitees gegen den Vogelmord werden in den Départements Lozère und Aveyron bis zu 120.000 Quetschfallen aufgestellt, in denen ungezählte Tiere verenden. mehr über die brutale Jagd mit den Steinfallen
München/Mailand: Erneut sind italienische Singvogel-Schmuggler in Deutschland aufgeflogen: Am Münchener Flughafen Erding entdeckten Zollbeamte vergangene Woche in den Koffern einer italienischen Reisegruppe exakt 2.643 tote Singvögel, genauer gesagt Wiesenpieper (Anthus pratensis). Die Tiere stammen nach Angaben der Reisenden aus Rumänien und waren für Restaurants in Italien bestimmt, wo sie als Delikatesse verkauft werden sollten. mehr über den Fund am Münchner Flughafen
Von Mitte September bis Mitte Dezember berichtet das Komitee gegen den Vogelmord an dieser Stelle wieder von den großen Zugvogelschutzcamps im norditalienischen Brescia und seinen Einsätzen auf Sardinien.
Zwischen dem 30.09. bis 19.11.2006 - der Kernzeit unserer Aktionen - wird jeden Abend zwischen 19 und 22 Uhr in einem tagesaktuellen Kurzbericht zu lesen sein, wieviele Fallen und Netze wir eingesammelt haben, wieviele Lockvögel beschlagnahmt und befreit werden konnten, wieviele Wilderer gestellt wurden und ob es Zwischenfälle gab.
mehr über den Verlauf der Aktionen in Italien
In Frankreich dürfen seit November 2005 wieder Tausende Singvögel unter Steinplatten gefangen, zerquetscht und anschließend verspeist werden. Die dafür auf den Kalkplateaus östlich von Avignon aufgebauten Fanganlagen zählen zum Brutalsten, was das Arsenal der Zugvogeljäger hergibt: Eine Falle besteht aus einer kiloschweren Kalksteinplatte, die mit einer Konstruktion aus kleinen Stöckchen aufgestellt und mit frischen Wacholderbeeren beködert wird. Vögel, die die Beeren fressen wollen, berühren die Stöckchen und werden unter der herabfallenden Platte begraben oder in einem kleinen Zwischenraum gefangen. mehr über die Vogelfallen aus der Steinzeit
Während an diesem Freitag auf Einladung von Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Austermann verschiedene Firmengruppen und Konsortien in der Bundeshauptstadt zu einem Investorengespräch über die Finanzierbarkeit der Riesenbrücke zusammengekommen sind, startet der NABU Schleswig-Holstein ein sog. Nicht-Interessenbekundungsverfahren“. Kernstück der europaweit angelegten Kampagne ist eine Internet-gestützte Aktion (www.Nein-zur-Beltquerung.de), bei der Interessierte gegenüber den Regierungen Deutschlands und Dänemarks gegen das ökologisch, aber auch ökonomisch nach wie vor heftig umstrittene Projekt protestieren und (in mehreren europäischen Sprachen) erklären können, dass sie selbst im Falle einer Realisierung weiterhin die Fähren benutzen werden. mehr über die Kampagne gegen das Milliardenprojekt Fehmarnbeltquerung
Mailand. Pünktlich zu Beginn der Jagdsaison beginnt in Norditalien wieder der massenhafte Abschuss und Fang geschützter Singvögel. „Wir gehen davon aus, dass in Italien pro Jahr mehr als 10 Millionen Singvögel illegal in der Pfanne landen“, so Komitee-Sprecher Axel Hirschfeld. Nach Angaben des Komitees gelten Rotkehlchen, Pieper und Nachtigallen bei italienischen Feinschmeckern immer noch als Delikatesse, der insbesondere in der Region rund um den Gardasee intensiv nachgestellt wird. Um dagegen vorzugehen, veranstaltet das Komitee gegen den Vogelmord in diesem Jahr sein mittlerweile zwanzigstes Vogelschutzcamp.
mehr über das Vogelschutzcamp
Wie das Hauptzollamt Frankfurt-Flughafen in seiner Halbjahresbilanz 2006 berichtet, wurde am 17. Februar 2006 bei der Kontrolle der Passagiere eines Fluges aus Sao Paulo (Brasilien) bei einer 43-jährigen Reisenden ein außergewöhnliches Schmuggelversteck am Körper festgestellt: Sie trug in einem Gürtel unterhalb der Brust 28 Vogeleier, von denen sieben bereits beschädigt waren. Die restlichen Eier wurden anschließend zur Feststellung der Art bebrütet. mehr über Schmugglerin trug seltene Amazonen-Eier am Körper (15.09.2006 - Artenschutz - )
Brüssel. Obwohl die Bestände vieler Arten stark gefährdet sind, dürfen in Europa weiterhin mehr als 100 Millionen Wildvögel – darunter mehr als 30 Millionen Singvögel - pro Jahr abgeschossen und gefangen werden. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie über die Auswirkungen der Vogeljagd, bei der Daten aus insgesamt 27 Ländern ausgewertet wurden. Die in der deutschen Fachzeitschrift Berichte zum Vogelschutz publizierte Untersuchung liefert glaubwürdige Belege für ein unglaubliches Massaker.
mehr über die Ergebnisse der Jagdstudie
Brescia. In den Bergen der norditalienischen Provinz Brescia (Lombardei) haben die vom Komitee gegen den Vogelmord finanziell unterstützten Jagdaufseher des WWF Italia am 20. Juli 2006 insgesamt mehr als 200 Singvögel beschlagnahmt. Vormittags hatten die ehrenamtlichen italienischen Naturfreunde westlich des Idosees im oberen Val Sabbia nach einem Hinweis aus der Bevölkerung bei einem Wilderer ein Fangnetz gefunden, in dem einige Erlenzeisige und Tannenmeisen hingen. Die Vögel waren wegen der auch in Italien heftigen Hitzewelle bereits gestorben!
mehr über die Einsätze der WWF-Jagdaufseher
Brüssel/Bonn. Vogelschützer jubeln: Die EU Kommission hat vor, gegen Malta ein Vertragsverletzungsverfahren einzuleiten, wenn die Regierung im kommenden Jahr erneut die Frühlingsjagd auf Zugvögel eröffnet. Mit dieser Entscheidung geht die Kommission endlich auf die Forderungen von Vogelschützern, die seit Jahren auf die massive Wilderei und den Vogelfang auf der Mittelmeerinsel aufmerksam gemacht haben. "Die Frühlingsjagd verstößt eindeutig gegen die Vogelschutzrichtlinie und hat seit dem EU-Beitritt Maltas bereits mehr als zwei Millionen Tieren das Leben gekostet. Ein Verbot wäre ein Riesenerfolg für den Vogelschutz", freut sich Heinz Schwarze, Präsident des Bonner Komitees gegen den Vogelmord. mehr über die Entscheidung aus Brüssel
Obwohl sich das Komitee gegen den Vogelmord in erster Linie dem Schutz von Vögeln verschrieben hat, verurteilt unser Verband den Abschuss von Bruno auf das Schärfste. Alternativmaßnahmen wie z.B. Vergrämung, Fang oder sendergestützte Überwachung wurden nach Ansicht des Komitees nur halbherzig verfolgt. Der nun stattfindende, unwürdige Streit um den Standort des ausgestopften Bärenkadavers ist ein peinliches Possenspiel, das zeigt, welchen Stellenwert der Tier- und Artenschutz in Deutschland hat. mehr über Bruno
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