Im Süden Sardiniens werden jedes Jahr Hunderttausende überwinternde Zugvögel Opfer einer egoistischen Leidenschaft: Erwürgt in feinen Schlingfallen werden sie von Wilderern teuer an Restaurants und private Abnehmer verkauft und anschließend verspeist. Das Komitee gegen den Vogelmord ist mit seinen italienischen Partnerverbänden seit 1998 vor Ort, um den tierquälerischen Vogelmord zu bekämpfen. Im vergangenen November und Dezember haben wieder mehr als 30 ehrenamtliche Vogelschützer aus Deutschland und Italien an unseren Einsätzen gegen die Wilderei auf Sardinien teilgenommen. In enger Zusammenarbeit mit der Forstpolizei haben sie dabei rund 29.000 illegale Vogelschlingen sowie ein Dutzend Fallen zum Fang der vom Aussterben bedrohten sardischen Hirsche abgebaut und zerstört.