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Von der Jagd und den Jägern - Ein Psychogramm von Karl-Heinz Loske

Hochsitz / Jagd / Rehe, (c) A.HirschfeldSeit Jahren kritisieren Natur- und Vogelschützer die Jagd mit Zahlen und Fakten. So ist längst fundiert erwiesen, dass die Freizeitjagd überflüssig und schädlich ist und sich nicht mit wis-senschaftlichen Argumenten rechtfertigen lässt. Doch all die vielen Publikationen und Bücher gegen die Jagd haben weder die deutsche Politik noch die öffentliche Einstellung zur Jagd entscheidend verändert: Nie zuvor wurden so viele Tiere geschossen, scheint eine echte Jagdreform weiter entfernt denn je. Ich bin daher der festen Überzeugung, dass eine Abschaffung oder deutliche Reduzierung der Jagdaktivitäten nicht dadurch erreicht wird, dass man sich intensiv mit den längst widerlegten, pseudowissenchaftlichen Mythen der Jäger befasst. Um bei der Abschaffung der Jagd entscheidend voranzukommen, muss man die Motive und Leidenschaften der Jäger verstehen. Und dabei war vielleicht die überraschendste Erkenntnis, dass diese Motive den Jägern oft selbst nicht bewusst sind.

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